| Wir im Netz:   Culex - Litmedia   Culex - Verlag   Culex - Musik   Culex - Events   |
Denight
Denight ist die Band um den ehemaligen Diary of Dreams-Gitarristen Tim und den Sänger Stephan. Als sie sich trafen, war Tim fasziniert von Stephans Gesang, der genau zu dem passte, was Tim musikalisch ausprobieren wollte. Bald war das Projekt Denight ins Leben gerufen, und schnell war der Wunsch geboren, die Stücke nicht nur als (Plastik-) Studioprojekt zu komponieren, sondern ihnen mit versierten Musikern Seele einzuhauchen. 2007 veröffentlichten sie ihr Debütalbum »Above and Beyond«. Im Laufe der Zeit kamen und gingen diverse Tonkünstler, bis sich die Band in der heutigen Besetzung – Stephan (Vocals), Tim (Composing, Gitarre, Keys), Markus (Keys), Mad (Bass), Holger (Gitarre) und Mischa (Drums) – gebildet hatte. Die unterschiedlichen Stilrichtungen der Musiker, die aus verschiedenen Sparten des Undergrounds kommen, sind bei Denight wie einzelne Mosaiksteinchen, die gemeinsam ein Ganzes ergeben. Die Band wird auch in Zukunft mit verschiedenen Gastmusikern zusammenarbeiten, um weitere Einflüsse einzufangen.
Auf dem Wave-Gotik-Treffen 2007 stellte Denight live in der überfüllten Moritzbastei einem begeisterten Publikum ihre erste CD vor, weitere Konzerte in Hilden und Konstanz folgten. Mit ihren bisherigen Live-Auftritten haben sie sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Geheimtipp gemausert. Seit dem Sommer 2008 sind weitere Gigs hinzugekommen. Die Workaholics arbeiten kontinuierlich an neuem Material für Folgewerke. Der mit dem Debüt entwickelte Stil aus akzentuiertem Gothic-Rock bis hin zu düster-schönen Balladen ist auf dem neuen Album weiter verfeinert worden, wobei die einzelnen Musiker ihren jeweils individuellen Stil noch akzentuierter eingebracht haben. In den Stücken sind die Gegensätze Metal, Classic & düster-schöne elektronische Soundtüfteleien noch weiter in den Vordergrund getreten. Nach ihrem viel beachteten Debüt-Album »»Above and Beyond« liefern Denight nun mit »Human Reflections« ein düsteres Rock-Album ab, das erneut durch episch-mitreißende Arrangements überzeugen kann.
Die sechsköpfige Band um den Komponisten Tim und den Sänger/Texter Stephan beweist erneut, dass ihre eigene Mischung aus Goth-Rock und Metal dem Genre neue Impulse verleihen kann. Stephans dunkel-gefühlvolle Stimme, das treibend-rythmische Gitarrenspiel, gezielt eingesetzte Keyboards und ein Schlagzeug, bei dem hier und da
auch mal »metallische« Double-Bassdrums zum Einsatz kommen, bilden das Grundgerüst des Albums.
Dabei konnte die Band auch in Puncto Aufnahme und Songwriting im Vergleich zum Vorgänger noch mal eine neue Qualität erreichen, mit der sie bei der Präsentation der Kompositionen eine äußerst eindrucksvolle Wirkung erzielt.
»Human Reflections« mag an einigen Stellen an »Vision Thing« von den Sisters Of Mercy erinnern, schlägt jedoch eine überaus faszinierende Brücke zwischen melodischem Gothic (Dreadful Shadows, Love Like Blood, Fields Of The Nephilim) und epischem Metal-Rock, der sich auf der Live-Bühne ebenso packend präsentiert.
Denight 